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6 clevere Wege, um bei deiner Schweiz-Reise Geld zu sparen
Die Schweiz hat den Ruf, eines der teuersten Reiseländer Europas zu sein. Das stimmt zwar, wenn man unvorbereitet anreist und jeden Abend im Restaurant isst, aber mit der richtigen Strategie lässt sich das Land problemlos auch mit einem normalen Budget bereisen. Von der Unterkunft bis zur Fortbewegung gibt es Tipps, die die Reisekasse massiv entlasten.

1. Mobilität: Komme günstig von A nach B
Das öffentliche Verkehrsnetz der Schweiz gehört zu den dichtesten und pünktlichsten der Welt. Jeder Winkel des Landes ist erreichbar. Reguläre Tickets am Automaten haben jedoch ihren Preis.
Solltest du deine Reisedaten schon kennen, lade die SBB-App herunter und suche gezielt nach sogenannten Sparbilletten. Diese Tickets sind zuggebunden und oft viel günstiger als der reguläre Tarif. Je früher du buchst, desto besser sind deine Chancen auf ein Schnäppchen.
Wenn du viel Strecke machen willst, solltest du die Pauschalangebote durchrechnen. Der Swiss Travel Pass bietet freie Fahrt auf fast allen Bahn-, Bus- und Schifffahrtslinien und inkludiert den Eintritt in über 500 Museen. Eine Alternative für längere Aufenthalte ist die Swiss Half Fare Card. Damit kaufst du alle Tickets für einen Monat zum halben Preis.
2. Übernachtungen ohne Preis-Schock
Zürich, Genf oder Zermatt verlangen für einfache Hotelzimmer oft extrem hohe Preise. Die klassische Alternative sind die Schweizer Jugendherbergen. Das angestaubte Image haben diese Unterkünfte längst abgelegt. Viele Häuser glänzen durch moderne Architektur, liegen an erstklassigen Standorten direkt am See und bieten Doppelzimmer mit eigenem Bad an. Und das zu einem Bruchteil der Hotelpreise.
Als Wanderer findest du hingegen in den Hütten des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) ein bezahlbares Dach über dem Kopf. Die Übernachtung im Mehrbettzimmer inklusive deftigem Abendessen und Frühstück schont nicht nur das Budget, sondern bringt dich direkt in die Berge.
Wer mit dem Zelt oder Camper unterwegs ist, nutzt die gut ausgebauten Campingplätze. Wildcampen ist in der Schweiz kompliziert, kantonal unterschiedlich geregelt und oft schlicht verboten. Die Strafen dafür sind hoch, weshalb offizielle Plätze immer die bessere Wahl sind.
3. Essen und Trinken für kleine Budgets
Der größte Kostenfresser im Schweizer Reisealltag ist die Verpflegung. Ein Hauptgericht am Abend kostet schnell 30 bis 40 Franken. Wenn du ins Restaurant gehen möchtest, verlege das auf die Mittagszeit. Viele Lokale bieten dann deutlich günstigere Mittagsmenüs an.
Für die restlichen Mahlzeiten lohnt sich der Gang zu den großen Supermärkten Migros und Coop. Beide bieten eine riesige Auswahl an frischen Backwaren, Salaten und regionalem Käse für ein Picknick. Ab dem späten Nachmittag werden frische Produkte dort oft um bis zu 50 Prozent reduziert.
Ein weiterer einfacher Spar-Trick: Kauf kein Wasser in Flaschen. In fast jedem Schweizer Dorf und an vielen Straßenecken in den Städten stehen Trinkbrunnen. Sofern kein Schild „Kein Trinkwasser“ angebracht ist, kannst du deine mitgebrachte Flasche dort bedenkenlos mit eiskaltem, sauberem Quellwasser auffüllen.

4. Kostenlose und günstige Aktivitäten
Die Hauptattraktion der Schweiz kostet keinen Eintritt. Die Berge, Seen und Wälder stehen jedem offen. Das Land verfügt über rund 65.000 Kilometer exzellent markierte Wanderwege. Ob ein gemütlicher Spaziergang durch die Weinberge des Lavaux am Genfersee oder eine anspruchsvolle Tagestour im Berner Oberland, die Natur ist völlig kostenlos.
Auch die Städte bieten Budget-Reisenden einiges. In Bern lockt der Bärenpark mitten in der Stadt, in Basel, Zürich oder Luzern lässt sich die historische Altstadt wunderbar zu Fuß erkunden. In den Sommermonaten springen die Einheimischen nach der Arbeit in die Flüsse (wie die Aare oder die Limmat) oder in die unzähligen sauberen Seen. Der Zugang zu diesen Badestellen ist meistens frei und komplett kostenlos.
5. Die Roaming-Falle umgehen
Ein Punkt, der oft vergessen wird und im Nachhinein für böses Blut sorgt, sind die Handykosten. Die Schweiz gehört nicht zur Europäischen Union. Das bedeutet, dass die gängige EU-Roaming-Verordnung für viele deutsche Tarife nicht greift. Wenn du deine mobilen Daten unbedacht anlässt, zahlst du pro Megabyte horrende Summen.
Um entspannt navigieren, SBB-Fahrpläne checken oder Restaurants suchen zu können, gibt es eine einfache Lösung. Vor der Reise kannst du bequem eine eSIM für die Schweiz im Internet kaufen. Anstatt vor Ort mühsam einen Handyladen zu suchen und eine physische Plastikkarte zu registrieren, scannst du einfach einen QR-Code.
Sobald du die Grenze überquerst, loggt sich dein Smartphone in das lokale Netz ein und du nutzt mobiles Internet zu fairen, kalkulierbaren Preisen.

6. Das Kleingedruckte: Gästekarten bringen Rabatte
Wer in der Schweiz offiziell übernachtet, zahlt eine Kurtaxe. Was oft wie eine lästige Zusatzgebühr wirkt, bringt dir einen direkten Vorteil: die lokale Gästekarte. Diese erhältst du beim Check-in. In vielen Regionen wie dem Tessin, dem Engadin oder rund um Interlaken fährst du mit dieser Karte völlig kostenlos mit Bussen und Zügen im regionalen Netz. Häufig gibt es obendrauf noch satte Rabatte für Bergbahnen, Museen oder den Fahrradverleih. Frag bei der Ankunft immer gezielt nach den Leistungen der Karte, um nichts zu verschenken.
Fazit: Ein Urlaub in der Schweiz muss nicht immer das Budget sprengen
Die Schweiz ist teuer, ohne Frage. Doch es gibt zahlreiche Wege, wie du auch dort dein Budget schonen kannst. Also lass dich nicht von den scheinbar hohen Preisen abschrecken. Schaue stattdessen, welche Kosten sich durch clevere Anpassungen halbieren oder sogar gänzlich vermeiden lassen. Unsere genannten Tipps sind ein toller Anfang dafür, wie deine Urlaubskasse weitaus länger reicht.
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Seit 2018 schreibe ich mit Begeisterung für das Reisemagazin von Reiseschein.de! In meinen Beiträgen nehme ich euch mit auf spannende Reisen durch Deutschland, Europa und die Welt. Lass dich inspirieren!
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