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Madeiras schönste Ecken entdecken
Das europäische Hawaii, wie Madeira oft nicht ganz grundlos genannt wird, hat viel zu bieten – trotz der relativ überschaubaren Fläche der portugiesischen Insel. Neben heimeligen Dörfern und mediterran angehauchten Städten gibt es da Vulkane, eine tropische Fauna, dramatische Klippen und natürlich ganz viel Meer. Bei einem Urlaub auf Madeira sollte also so schnell keine Langeweile aufkommen.

Funchal ist nicht nur Hauptstadt, sondern auch einer der schönsten Orte der Insel
Zona Velha ist die Altstadt von Funchal. In den verwinkelten und engen Gassen gibt es viel zu entdecken, darunter beispielsweise das „Arte das Portas Abertas“-Projekt. Dabei bemalen lokale Künstler mehr als 200 Haustüren, wodurch jeder kleine Spaziergang fast wie ein Museumsbesuch unter freiem Himmel anmutet. Mit dem Monte Palace beherbergt Funchal zudem einen der schönsten tropischen Gärten des Globus. Kürzlich war Funchal fast täglich in den Medien – weil Fußballstar Cristiano Ronaldo da in seiner Heimat heiraten wollte.
Im Nordwesten wird die Insel mystischer und rauer
Wer es ruhiger und naturbelassener mag, kann den Nordwesten ansteuern. Dort lässt sich auch erahnen, warum Madeira das einzige UNESCO-Weltnaturerbe Portugals beheimatet – nämlich den Lorbeerwald in der Hochebene Paul da Serra. Der ist meistens in einen mystischen, fast schon erdrückenden Nebel gehüllt und verströmt für Touristen nicht selten eine etwas magisch anmutende Atmosphäre. Bei wolkenlosem Himmel und Sonnenschein gibt es da zwar keinen Nebel, dafür aber eine imposante Farbpracht. Porto Moniz ist ein weiteres Highlight. Zwischen Lavaformationen eingebettet, schwappt das Meerwasser da regelmäßig über den Rand dieses natürlichen „Schwimmbeckens“.
Ebenfalls im Nordwesten befindet sich Seixal. Für alle, die einen Strandurlaub auf Madeira anstreben, dürfte Seixal eine der besten Adressen dafür sein. Der schwarze Vulkanstrand wird von sattgrünen Klippen umrahmt und ist normalerweise nicht zu stark besucht. Große Touristenmassen sind da also nicht zu erwarten, ebenso wenig am „Brautschleier-Wasserfall“, der unweit von Seixal gelegen ist. Er geht von einer grünen Steilwand direkt in das tiefblaue Meer über und trägt seinen Namen deshalb, weil er aus der Distanz ein wenig wie ein Brautschleier aussieht.
Im Osten ist es karg, dafür gibt es dramatische Klippen
Der Großteil der Insel ist in ein sattes, fast schon märchenhaftes Grün gehüllt. Anders sieht es im Osten der Insel aus, dort erwartet Touristen der direkte Kontrast. Der Osten ist eher karg, dafür gibt es da die vielen dramatischen Klippen, die sich auf zahlreichen Postkarten Madeiras wiederfinden. Cabo Girao ist mit 580 Metern eine der imposantesten und höchsten Steilklippen der Welt. In Santana, einem kleinen Ort in Richtung Norden, lässt sich die einzigartige Architektur Madeiras in Form der dreieckigen Steinhäuser bewundern. Ponta de Sao Lourenco ist ebenfalls einen Besuch wert. Die Halbinsel ist deshalb so besonders, weil es da keine Bäume gibt. Stattdessen fühlt man sich dort wie auf einen anderen Planeten versetzt. Für ein schönes Fotomotiv sorgt die Oase am Ende der Halbinsel, der dazugehörige Aussichtspunkt ist fußläufig ebenfalls gut erreichbar.
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